“Honorarkonsuln und Honorarkonsulinnen @ work”

Praxisbeispiele aus dem Mitgliederkreis

 

 


 

Buchempfehlung des CCD-Präsidiums (November 2023)

„Der Honorarkonsul“ von HK Dr. Christopher Hahn

 

Das Werk unseres Mitglieds Dr. Christopher Hahn, Honorarkonsul Côte d’Ivoire in Bayern, ist ein wissenschaftliches Fachbuch, 2021 erschienen im Springer Gabler Verlag. Es informiert sehr detailliert zum konsularischen Ehrenamt aus historischer und juristischer Sicht.

Weiterführende Informationen:

Vorwort “Der Honorarkonsul” von HK Christopher Hahn  //  Link zum Bezug

 


 

CCD-Präsident setzt sich für schnellere Visavergabe ein (November 2023)

Die Vergabe von Schengen-Visa verläuft an deutschen Auslandsvertretungen vielfach schleppend. Immer wieder werden Beschwerden, insbesondere von Geschäftsleuten, an die in Deutschland tätigen General- und Honorarkonsuln herangetragen. Konkrete Beispiele betreffen Indien, die Türkei, Dubai, aber auch deutsche Konsulate und Botschaften in anderen Ländern. Der Präsident des CCD, Prof. Dr. Roderich C. Thümmel, hat sich deshalb jüngst mit einem Schreiben an das Auswärtige Amt gewandt, auf die unbefriedigende Situation hingewiesen und um Erläuterung dazu gebeten, wie mit den Problemen umgegangen wird und was Antragsteller ggf. tun können, um eine schnellere Bearbeitung zu erreichen.

 


 

“CCD-Ehrennadel in Gold” an Deutschlands dienstältesten Honorarkonsul (9. Oktober 2023)

Prof. Dr. h.c. Gerd Max Nelke, Honorargeneralkonsul von Togo in Niedersachsen, Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Thüringen, konnte sein fünfzigjähriges Amtsjubiläum begehen und ist damit wohl dienstältester ehrenamtlicher Diplomat Deutschlands.

Nelke hatte das väterliche Unternehmen zu einer international tätigen und führenden Unternehmensgruppe auf dem Gebiet Erschließung, Gewinnung, Transport und Verteilung von Wasser ausgebaut.

Nelke hat eine Vielzahl von Projekten in Toga mitgestaltet, unter anderem den Bau einer Kirche. Sein in Togo gegründetes Unternehmen ist ein großer Hersteller von Plastik-Brunnenfilterrohren. Zahlreiche Brunnen wurden auf seine Initiative in ganz Westafrika gebaut

2012 hat er das CC Niedersachsen in schwierigen Zeiten als Doyen übernommen und 9 Jahre engagiert geleitet. In Anerkennung seiner großen und langjährigen Verdienste wurde ihm anlässlich der 27. Mitgliederversammlung in Berlin die CCD-Ehrennadel in Gold verliehen, die Schatzmeister HK Klaus-Dieter Wolf nun in Hannover überreicht hat.

 


Empfang des Isländischen Honorarkonsulats am 29. Juni 2023 in Stuttgart

I. E. Botschafterin María Erla Marelsdóttir, Botschafterin der Republik Island, und Prof. Dr. Roderich C. Thümmel, Honorarkonsul der Republik Island mit Sitz in Stuttgart und CCD-Präsident

Am 29. Juni 2023 fand in den Räumen der Anwaltskanzlei Thümmel Schütze in Stuttgart der traditionelle Empfang zum Nationalfeiertag der Republik Island statt. Herr Prof. Thümmel, der isländische Honorarkonsul für Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und das Saarland, gab in seiner Begrüßung einen kurzen Überblick über die Geschichte Islands seit der Unabhängigkeit des Landes, die am 17. Juni 1944 erfolgte. Der Stuttgarter Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper betonte in seinem Grußwort die besonderen Leistungen Islands in Politik, Wirtschaft, Sport und Kultur. Die isländische Botschafterin, I.E. María Erla Marelsdóttir, freute sich über die Anwesenheit vieler Isländer aus der Region und hob die nette Gemeinschaft und gute Zusammenarbeit zwischen Island und Deutschland hervor. Der Empfang wurde großartig umrahmt von einem Cello-Konzert von zwei Studenten der Stuttgarter Musikhochschule, Frau Maria Qing Sigridardottir und Herr Josef Dragus.

Stuttgarts Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper bei seiner Rede zum Empfang des Isländischen Honorarkonsulats.

 


Botschafter aus Kamerun besucht Ortsteil in Emkendorf, iniitiert und organisiert von Prof. Dr. Stefan Liebing, Honorarkonsul der Republik Kamerun in Hamburg (27. Februar 2023)

Besuch des Hamburger Senats: (v.l.) Staatsrätin Almut Möller, Kameruns Honorarkonsul Prof. Dr. Stefan Liebing, S.E. Botschafter Victor Ndocki, Botschafter von Kamerun, Patrick Fleury Endezoumou, Erster Ratgeber des Botschafters, und Michael Westhagemann, Hamburgs Wirtschaftssenator

Artikel der Kieler Nachrichten “Kamerun trifft Kamerun: Botschafter aus Afrika besucht Ortsteil von Emkendorf” (28.2.2023, Beate König):

Wo liegt eigentlich Kamerun? Der Botschafter Victor Ndocki aus dem afrikanischen Land stellte bei einer Tour durch Schleswig-Holstein fest: Auch Emkendorfhat ein Kamerun zu bieten. Wie kam es dazu?

Emkendorf. Wo liegt Kamerun? Dazu gibt es mehr als eine richtige Antwort. Reinhard Follster, Bürgermeister von Emkendorf, zeigt auf der Landkarte auf eine Ansammlung von Gehöften im Norden seiner Gemeinde.
Victor Ndocki, Botschafter aus Kamerun, aber zeigt auf einen Staat in Zentralafrika. Die beiden Volksvertreter trafen sich in Emkendorf am Ortsschild Kamerun zum Gedankenaustausch. Ein denkwürdiger, wohl einmaliger Moment.

Stefan Liebing, Honorarkonsul von Kamerun aus Hamburg, brachte Bürgermeister und Botschafter zusammen. ,,Ich wohne in Schleswig-Holstein und kenne den Ortsteil von Emkendorf”, erklärte Liebing, der dem Botschafter mit der Tour einen unverhofften Erkenntnisgewinn schenkte: Von Hamburg dauert es nur eine Stunde bis Kamerun.

Das Land Schleswig-Holstein zeigte sich dem Diplomaten von seiner besten Seite. Damwild sprang neben der schwarzen Limousine des Botschafters Victor Ndocki in weiten Sätzen anmutig über grüne Wiesen, Spechte klopften an Baumstämmen. Das Lufttransportgeschwader LTG63 aus Hohn bei Rendsburg erwies dem Botschafter seine besondere Reverenz: Ein Transportflugzeug vom Typ Transall drehte zur Begrüßung des hohen Besuchs eine Runde über Kamerun.

Zweimal Kamerun: Wieviel Einwohner hat Kamerun?

Bei den Einwohnerzahlen stellten die Volksvertreter Ndocki und Follster dann aber doch deutliche Unterschiede fest: Der Ortsteil von Emkendorf besteht aus sechs Gehöften und zwei Einfamilienhäusern. ,,38 Einwohner”, zählte Bürgermeister Reinhard Follster. Und der afrikanische Staat an der Atlantikküste? Botschafter Victor Ndocki lächelte: ,,25 Millionen.” Mit den Einwohnern aus Emkendorf dann zusammen also ,,25 Millionen und 38″, rechnete Ndocki. „Ich bin schon zwei Jahre in Berlin, während der Lockdowns konnte ich nicht reisen”, sagte Victor Ndocki zu seiner aktuellen Tour, die ihn auch in Hamburg in eine Ausstellung mit Kunstschätzen aus Kamerun führte. „Ich habe dort mit der Museumsdirektorin auch über die Rückführung von Kunstschätzen gesprochen.” Neu
sei das Thema allerdings nicht. Die Verhandlungen laufen seit Jahren. ,,Wir gehen vorsichtig vor.”

Wieso gibt es ein Kamerun in Schleswig-Holstein?

Hans-Jürgen Lorenzen, Hobby-Historiker aus Emkendorf, berichtete Botschafter Victor Ndocki und Bürgermeister Reinhard Follster aus der Dorfhistorie. Der Name Kamerun für den kleinen Ortsteil tauchte demnach erstmals 1934 in historischen Dokumenten auf. Der damals für den Emkendorfer Bereich zuständige Inspektor Johann Oldmann hatte einen Bruder, der in Kamerun eine Kaffeeplantage besaß. Ob diese persönliche Verbindung zum Staat in Afrika Auslöser für die Namensgebung war, lasse sich nur vermuten, betont Lorenzen. Unterlagen gibt es darüber nicht.

Wie gut sind die Beziehungen von Deutschland und Kamerun?

Die Beziehung von Kamerun und Deutschland wird in den jeweiligen Ländern unterschiedlich bewertet, berichtete Victor Ndocki. Aus afrikanischer Sicht seien die Deutschen bis heute ziemlich beste Freunde. 32 Jahre, von 1884 bis 1916, war Kamerun deutsche Kolonie. ,,Wir haben gute Erinnerungen”, betont Botschafter Ndocki. Die Deutschen übertrugen ihr Bildungssystem in den afrikanischen Staat, Schulen unterrichten Deutsch. Deutsche bauten in Kamerun Straßen, Gebäude und Brücken, die bis heute stehen. Auch das deutsche Vereinswesen werde bis heute in Kamerun gelebt, die Zielstrebigkeit der Deutschen geschätzt. Bis heute erhalten Kinder deutsche Vornamen. ,,Mein Großvater hieß Oswald, ich habe meinen Sohn Oswald getauft”, erzählte Victor Ndocki. Honorarkonsul Liebing ergänzte: Kamerun stelle in Deutschland die höchste Zahl an Studenten aus Afrika.

Der Botschafter aus Kamerun besuchte auch das Gut Emkendorf

Die Deutschen halten sich seit dem Ende der Kolonialzeit dagegen eher bedeckt, was den Kontakt zu Kamerun angeht, berichtete Stefan Liebing. ,,Eine verschmähte Liebe.” Nach dem internationalen Treffen am Ortsschild fuhr der Botschafter aus Kamerun noch auf Gut Emkendorf vor. Christiane Carlson, Gutsbesitzerin und Verlegerin der Kieler Nachrichten, führte den Ehrengast durch die historischen Räume des Herrenhauses. Carlson erzählte von der wechselvollen Geschichte des Gutes, auch vom Schleswig-Holstein-Musikfestival, das dort im Sommer Konzerte auf die Beine stellt. Der Name Kamerun für den kleinen Ortsteil tauchte erstmals 1934 in historischen Dokumenten auf.

Zum Artikel der Kieler Nachrichten vom 28.2.2023

 


Delegationsreise Dr. Helmut Baur, Honorargeneralkonsul von Malaysia in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Saarland: “Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier besucht Kambodscha und Malaysia” (13.-19. Februar 2023)

Eindrücke der Reise durch Malaysia und Kambodscha mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier:

Als Mitglied einer Wirtschaftsdelegation begleitete Honorargeneralkonsul Dr. Helmut Baur den Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier auf seinem Staatsbesuch nach Kambodscha und Malaysia. Der Besuch des Bundespräsidenten ist ein Zeichen der Wertschätzung. Die bilateralen sowie wirtschaftlichen Beziehungen in der Region sollen gestärkt und Impulse für den gegenseitigen wirtschaftlichen Austausch gegeben werden. Zehn namhafte Vertreter der deutschen Wirtschaft begleiteten daher Frank-Walter Steinmeier auf dieser Reise, um die Interessen der deutschen Wirtschaft in Kambodscha und Malaysia zu vertreten. Das Bundespräsidialamt und die an der Organisation beteiligten Bundesministerien – Auswärtiges Amt und Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz – organisierten die gesamte Reise.

“Es ist mir eine große Ehre, mit unserem Bundespräsidenten Steinmeier nach Südostasien zu reisen. Der Besuch des Tempels Angkor Wat, die Besichtigung der Minen des HALO Trusts Instituts, die Einladung zum Mittagessen im Friedenspalast Phon Phem bei Say Chhum sowie die spannenden Gespräche mit deutschen Unternehmen, die in Kambodscha erfolgreich sind.
Kambodscha:
Bundespräsident Steinmeier und die Delegation wurden von der German Business Group Cambodia (GBC) eingeladen. Ein sehr informativer Tag mit wertvollen Einblicken, Vorträgen und interessanten Gesprächen. Als Teil der Wirtschaftsdelegation um Bundespräsident Steinmeier hatte ich die Ehre, zum Mittagessen im Friedenspalast Phon Phem von Say Chhum, amtierender Staatschef und Senatspräsident des Königreichs Kambodscha, eingeladen zu sein.
Penang, Malaysia:
Der Bundespräsident besuchte das deutsche Pharma- und Medizinunternehmen B. Braun und Infineon, einer der größten Halbleiterhersteller weltweit. Nach der Besichtigung der Unternehmen führte die Delegation mit örtlichen Geschäftsführern der besuchten Werke spannende Diskussionen zu den neuesten Entwicklungen in Malaysia. Nach diesem Besuch ging die Reise weiter nach Kuala Lumpur zu Treffen mit den Wirtschafts- und Regierungsvertretern und dem neuen Premierminister Malaysias. Für mich waren vor allem die neuen Kontakte und Diskussionen mit der Wirtschaft interessant.
Der Höhepunkt der Reise war das Staatsbankett beim König von Malaysia.
Zum Abschluss besuchten wir noch den beeindruckenden Regenwald in Borneo. Premierminister Anwar Ibrahim will sich zukünftig gemeinsam mit internationaler Unterstützung für den Schutz dieses Ökosystems einsetzen. In einem hochmodernen Institut für Biodiversität wird im Dschungel von Borneo nach neuen Materialien und Rohstoffen gesucht, die als nachhaltige Alternative dienen können.
Mit einem 15-stündigen Flug nach Berlin fand die Reise mit vielen neuen Kontakten ihren Abschluss.”

 


Erfolgreiche Projektbegleitung der Honorarkonsularischen Vertretung Costa Rica in Lahr . EARTH University – EDEKA – WWF” von Juan-José Llombart Gavalda, Honorarkonsul der Republik Costa Rica in Baden-Württemberg (2022)

„Nach einem meiner Besuche bei der EARTH University in Costa Rica sprach ich mit dem damaligen Kaufmännischen Leiter und Verantwortlichen für die Produktion von landwirtschaftlichen Produkten, der mir etwas besorgt über die Entwicklung der Kundenstruktur berichtete.

Ich muss zunächst etwas ausholen, um zu veranschaulichen, was diese einzigartige Universität ausmacht.

Die EARTH University ist eine private, non-profit Universität, die einen Bachelorabschluss in Agrarwissenschaften anbietet. Sie vermittelt solide wissenschaftliche und technische Fähigkeiten, die den Studenten eine hervorragende Basis für weitere akademische Ebenen ermöglicht.

Was mich an dieser Hochschule besonders fasziniert, ist der internationale Ansatz: ambitionierte, junge Menschen aus aller Welt – gleich welcher Ethnie, Religion oder Nation zugehörig – haben die Möglichkeit, sich nach erfolgreicher Eignungsprüfung, an der EARTH University zu immatrikulieren.

Jährlich werden 400 Studenten aufgenommen – ein Großteil davon aus dem afrikanischen Kontinent. Zunächst leben die Studenten bei Gastfamilien, um die spanische Sprache zu lernen.

Tatsächlich spürt man vor Ort diese besondere Atmosphäre der Lehre, bei welcher nicht nur hervorragende Dozenten, sondern auch die Kommilitonen selbst, aus den verschiedensten Regionen unseres Planeten, für eine Bereicherung des Studiums sorgen.

Die vierjährige Ausbildung an der EARTH University umfasst einen hohen Praxisbezug. In gemeinsamen Workshops unter Anleitung erfahrener Dozenten werden dabei vielfältige Projekte vor Ort umgesetzt. Ebenfalls zu erwähnen ist ein sechsmonatiges Praktikum in der Ferne, z.B. in Europa, Afrika, Nord- oder Südamerika, in Rahmen dessen die Studierenden ihr theoretisches Wissen in der täglichen Arbeit eines landwirtschaftlichen Betriebes, einer Erzeugergemeinschaft oder anderen Akteuren des Sektors anwenden.

Nach Abschluss des Studiums kehren die Absolventen mit einem prall gefüllten Wissens-Werkzeugkoffer in ihre Heimat zurück und sind somit in der Lage einen wertvollen Beitrag in der Wertschöpfungskette landwirtschaftlicher Erzeugnisse zu leisten und ihre Region nachhaltig zu verbessern.

Der Campus der EARTH University lädt zum fokussierten Studieren ein. Eingeschlossen in einem Dschungel streckt sich die Fläche auf über 3.000 Ha. Teilweise kultivierbare Flächen werden von den Studierenden sowohl für Versuchsanpflanzungen tropischer und subtropischer Pflanzen und Früchten als auch zur Produktion von Bananen verwendet.

Über den unweit gelegenen, wichtigsten Hafen Costa Ricas „Puerto Limón“, werden jährlich 1,1 – 1,2 Millionen Kartons Bananen aus der Produktion der Hochschule verschifft.

Nun komme ich zurück auf die aktuelle Herausforderung der Kundenstruktur der EARTH University.

Der mit Abstand größte Abnehmer der Erzeugnisse der Hochschule war Whole Foods Market – der amerikanische und weltweit größte BIO-Supermarkt.  Im Jahr 2017 wurde dieser von AMAZON übernommen und damit einhergehend erfuhr man eine deutlich restriktivere Einkaufspolitik mit Blick auf die Preisgestaltung.

So machten wir es uns im Honorarkonsulat von Costa Rica in Lahr zur Aufgabe einen möglichen Partner in Deutschland zu finden, der Premium Bananen importiert.

Die Wahl fiel auf die EDEKA, welche in Zusammenhang mit einem Zertifizierungsprojekt der WWF ein passender Partner sein könnte.  Warum spielt dabei die Zertifizierung durch WWF eine wichtige Rolle? Nun, dies böte eine der wenigen Möglichkeiten eine Premium-Banane preislich zu würdigen.

In diesem Zusammenhang haben wir eine Reihe von Vorortbesuchen wesentlicher Partner geplant und durchgeführt:

25. Februar 2019: Mario Slunitscheck, Chief Senior Buyer der EDEKA, folgte meiner Einladung zur EARTH University. Herr Slunitscheck erkannte das Potential sofort und gab in seiner Organisation Anweisungen dieses Projekt weiterzuverfolgen.

13. Oktober 2019: Die Herren Worm und Gerdey, Spezialisten der EDEKA für die Warengruppe Bananen, machten sich vor Ort nochmals ein Bild, um die Entscheidungsfindung des Lebensmitteleinzelhändlers aus Deutschland zu untermauern.

21. Januar 2020: Dr. Marina Beerman, Direktorin der WWF Deutschland besucht gemeinsam mit einer Mitarbeiterin und einer Delegation der EDEKA Zentrale die Produktion der EARTH University. Dieser Termin war ausschlaggebend für das Projekt, welches sich im weiteren Verlauf wie folgt entwickelte.

Da die phytosanitären Gegebenheiten zu diesem Zeitpunkt eine Zertifizierung der Produkte durch WWF nicht zuließen, musste das Pflanzenschutzprotokoll in absehbarer Zeit geändert wurden.

So verblieb man gemeinsam mit dem Ziel, der EDEKA in Bälde einen neuen Lieferanten zu verschaffen, denn außer in Ecuador und Kolumbien hatte man zu diesem Zeitpunkt keinen Erzeuger in der Region an der Hand, der die strengen Regularien der WWF erfüllte.

Unter enormen Anstrengungen der verschiedenen Parteien ist es gelungen dieses Ziel umzusetzen. Vergangene Woche ist der Startschuss gefallen und die EDEKA ist nun in der Lage WWF-zertifizierte Bananen von der EARTH University zu beschaffen. Nach der erfolgreichen Anbahnung unseres Konsulats und damit verbunden, dem Zusammenbringen der richtigen Partner, findet der Import und die Abwicklung nun komplett direkt zwischen der EARTH University und EDEKA statt.

Am 5. Dezember 2022 werden die ersten EDEKA – WWF Bananen in Rotterdam erwartet.

Es erfüllt uns mit großer Freude, dass es dem Honorarkonsulat gelingen konnte, in diesem Prozess Brücken zu bauen.

Ihr,
Juan-José Llombart Gavalda
Honorarkonsul Costa Rica in Lahr“

 

 


“Aus dem honorarkonsularischen Leben” von Prof. Dr. Wolfram Scharff, Honorarkonsul der Republik Südafrika für Sachsen und Sachsen-Anhalt (2022)

„Unsere honorarkonsularischen Aktivitäten sind äußerst vielfältig und dienen dazu, den von uns vertretenen Staat in den Bundesländern aktiv zu vertreten.“

Seit 2005 findet regelmäßig der Südafrika-Tag statt, gemeinsam organisiert mit der Botschaft der Republik Südafrika sowie der Wirtschaftsförderung Sachsen. Dieser dient einerseits der Information über das Land, andererseits finden sich Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Kultur, die sich mit dem Land vertraut machen wollen oder aber bereits entsprechende Verbindungen haben.

Im September 2022 fand dieses Ereignis bereits zum 8. Mal in Sohra, einer kleinen Gemeinde in Mittelsachsen, statt und bildet damit einen Höhepunkt im ländlichen Gebiet. Neben dem Erfolg der Veranstaltung und seiner hohen Akzeptanz bei den Gästen besitzt er auch eine Signalwirkung für das große Interesse an Kooperationen mit Südafrika in- und außerhalb der Großstädte. Regelmäßig nimmt der Botschafter der Republik Südafrika, S. E. Stone Sizani, teil.

Botschafter der Republik Südafrika, S. E. Stone Sizani

Botschafter der Republik Südafrika, S. E. Stone Sizani

 


 

“Einblicke ins ehrenamtliche Engagement für Gambia” von Prof. Dr. Georg Bouché, Honorarkonsul der Republik Gambia in Baden-Württemberg und Bayern (2022)

Prof. Dr. Georg Bouché ist seit 2017 Honorarkonsul von Gambia und vielseitig engagiert für das von ihm vertretene Land; nachfolgend Links mit weiterführenden Informationen:

 

Hilfsmission der International Police Association für Gambia startet – IMK-Vorsitzender und Bayerns Innenminister Joachim Herrmann verabschiedet deutsche Einsatzfahrzeuge und Teilnehmer: Beitrag zur Bewältigung der Unterversorgung in Gambia

In Zeiten von Corona: Unterstützung zur Insulinversorgung in Gambia

Aktive Förderung von Bildungsangeboten: Schulen in Gambia

 


“Changemakers . die Erfolgsgeschichte der Landfrauen in Nepal”, ein Beitrag unserer Ehrenpräsidentin Ann-Katrin Bauknecht, Honorargeneralkonsuln von Nepal in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Saarland (2020)

 


 

“Konsularische Hilfe in Zeiten von Corona” von Prof. Dr. Stefan Liebing, Honorarkonsul der Republik Kamerun in Hamburg

Artikel im Hamburger Abendblatt (20. April 2020):

 

Artikel im Quickborner Tagblatt (5. Mai 2020):

 

 


 

Artikel in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung (1. Februar 2020)

 


Artikel in der Tageszeitung Potsdamer Neueste Nachrichten (6. Oktober 2017)

 

 


 

Artikel im Magazin Impulse (Ausgabe Februar 2015)


Zum Impulse-Artikel

 


Artikel im Handelsblatt (14. März 2013)

Zum Artikel im Handelsblatt (14. März 2013)